August-Sander-Schule

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Ab durch die Mitte
Ein Spaziergang zu den Baudenkmälern zwischen Fernsehturm und Gendarmenmarkt

1. Vom Fernsehturm zum Neptunbrunnen
Christian Schmidt

Nach zweitägiger Vorbereitung haben sich die Leute von der Klasse MDQM2 77-06 (Christian Sk., Franziska, Philipp, Afonso, Jörg, Christian Sch.) und ihr Lehrer (Hr. Wagner) am Mittwoch, den 04.07.07 um 8 Uhr morgens am Alexanderplatz beim Fernsehturm im Nieselregen getroffen, um einen Rundgang durch das Zentrum Berlins durch zu führen. Erste Station war, wie gesagt, der Fernsehturm, der im Jahre 1965-69 von einem Herrn Kollmann erbaut wurde in einem Stil der "Moderne" heißt.

Danach sind wir langsam zum Roten Rathaus spaziert. Das Rathaus wurde in den Jahren 1861-68 im Stil "Historismus" vom Architekten Waesemann erbaut.

Hier sieht man das Rote Rathaus in voller Pracht bei Nacht. Hier durften wir leider noch nicht hinein gehen, weil es so früh am Morgen noch geschlossen war.
Als wir am Rathaus wieder losgegangen sind, wollten wir weiter zur Marienkirche, aber wir sind doch am Neptunbrunnen noch stehen geblieben, der mit Grünspan überzogen war (Grünspan ist giftig). Das sieht man auch an anderen Stellen Berlins,  z.B. am Dach vom Dom. Der Neptunbrunnen wurde im Jahre 1888 erbaut. Der Baustil ist uns unbekannt.


 
2.  Von der Marienkirche zum Palast der Republik
Wladimir Afonso

Nachdem wir uns den Fernsehturm und das Rote Rathaus  angesehen hatten, sind wir zur Marienkirche gegangen. Sie wurde im 13. bis 14. Jahrhundert im gotischen Stil gebaut, ein Stil, in dem viele Kirchen gebaut wurden, und den man an den Spitzbogenfenstern erkennen kann. Der Baumeister ist unbekannt.
Aber der Turm  der Kirche ist jünger als die Kirche und es gab auch ein paar Sachen die renoviert worden waren.
Wir konnten nicht in die Kirche hinein gehen, es war leider zu. Von draußen gab es auch ein paar Merkmale zu sehen, aber es war nicht so gut zu erkennen.
Dann sind wir Richtung Berliner Dom gelaufen.

    

     

Da war der Palast der Republik. Der Palast wurde von Graffunder in den Jahren 1973-76 gebaut.
Der Baustil ist die Moderne. Der Palast der Republik steht in Berlin Mitte am Schlossplatz.
Da war vorher das Stadtschloss,  der Palast der Hollenzollern-Könige, der im Krieg stark beschädigt und in den fünfziger Jahren als Symbol des preußischen Königshauses und Militarismus abgerissen wurde.
Bis 1990 hat sich das  Parlament der DDR im Palast der Republik versammelt und in einem Gebäude weiter hinten war der Ministerrat  der DDR wo man die Entscheidungen  getroffen hat. Jetzt wird das Gebäude abgerissen wegen der Verseuchung mit krebserregenden Asbestfasern und aus politischen Gründen.

  

3. Vom Berliner Dom zum Zeughaus
Philipp Schyle

Der Berliner Dom wurde 1894-1905 von Raschdorff im historistischen Stil gebaut. Im Keller ist die Hohenzollern-Familie beigesetzt. 

  

Die Hohenzollern-Gruft mit ihren fast hundert Särgen - auch von Kindern und zum Teil mit Kronen versehen - hat uns so fasziniert, dass es unserem Lehrer schwer fiel, uns zur Fortsetzung unseres Rundganges zu bewegen.

Gleich hinter der Gruft war ein Ausstellungsraum, in dem Werke Berliner Schüler und Schülerinnen zum preußischen Staat und der preußischen Gesellschaft - z.B. der Bedeutung des Militärs für Preußen - zu sehen waren.

Zur Erholung legten wir eine kurze Frühstückspause im Automaten-Cafe des Doms ein, der uns wegen einer äußerst mürrischen Beschäftigten in Erinnerung bleiben wird.

 

Danach sind wir hinaus in den Regen und zum Alten Museum gegangen, das von 1824-30 im Stil des Klassizismus von Schinkel gebaut wurde. Durch die Marmor-Imitation hinter den Säulen sieht es nach meinem Geschmack modern und altmodisch zugleich aus. Einige von uns litten zu dem Zeitpunkt schon unter nassen Füßen und Schultern, da sie es versäumt hatten, sich angemessen zu kleiden und mit Regenschirm oder Kapuze auszurüsten.


Anschließend sind wir zum Zeughaus gegangen, das 1695-1706 von Nehring im Barock-Stil erbaut wurde. Es diente als Waffenlager. 

4. Vom Kronprinzenpalais zur Staatsoper
Jörg Riemer

  


Dem Zeughaus gegenüber liegt das Kronprinzenpalais, das 1663-69 erbaut wurde. Der Baustil des Palais ist Barock/Klassizismus und der Bauleiter war Johann Arnold Nehring.

Nach der Besichtigung des Kronprinzenpalais sind wir zu der Neuen Wache gegangen, die 1816-18 erbaut worden ist. Der Baustil des Gebäudes ist Klassizismus und der Bauleiter ist der Karl Friedrich Schinkel gewesen. Heute ist es ein Mahnmal für die Opfer von Gewaltherrschaft und Krieg.

Anschließend sind wir dann zur Humboldt-Universität rüber gelaufen, die im Jahre 1748-66 erbaut worden ist. Der Baustil der Humboldt-Universität ist Barock, und der Bauleiter war Johann Boumann.

Die Mensa der Humboldt-Universität war uns zu voll und ungemütlich. Deshalb sind wir zur Staatsbibliothek gegangen und haben dort in der Vorhalle eine Mittagspause eingelegt. Dabei ist uns aufgefallen, dass die Holzfenster dieses 1741 bis 1743 im Barock-Stil von Knobelsdorff errichteten Gebäudes dringend eines Neuanstriches bedürfen.

Gegenüber liegt die Staatsoper, die in den Jahren 1741-43 erbaut worden ist. Der Baustil der Staatsoper ist Barock, und der Bauleiter von dieser berühmten Oper war Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff.

5. Von der Staatsoper zum Deutschen Dom
Christian Skibbe

Wir kamen von der Humboldt-Universität und liefen Unter den Linden entlang, an der Staatsbibliothek vorbei und dann nach links über die Straße, auf die Französische Straße, als wir völlig durchnässt endlich den Gendarmenmarkt erreichten. Kaum dort angekommen haben wir uns als erstes den Französischen Dom angesehen zwecks: "Schäden, Restauration & dem allgemeinen Säulenaufbau".

...Der Französische Dom...

Erbaut/Jahr & Stil:

* LOUIS CAYART 
* Von 1701 bis 1705
* Barock

           

    &.. 

Als wir alle Blätter und Aufgaben erfüllt hatten (Anschauen des Doms nach: siehe erster Text), ging es auch schon weiter zum Konzerthaus, auch Schauspielhaus genannt.

Erbaut/Jahr & Stil:

* KARL FRIEDRICH SCHINKEL
* Von 1819 bis 1821
* Klassizismus
 

... Das Konzerthaus ( Schauspielhaus)...

    
        &..   

Es wurde auf den Grundmauern des 1817 durch einen Brand zerstörten Nationaltheaters erbaut. Wir haben uns ausgiebig über das Konzerthaus unterhalten und auf Arbeitsblättern zum Stil des Klassizismus Notizen gemacht. Da wir uns das Gebäude nicht von innen anschauen konnten, sind wir weitergegangen zum Deutschen Dom.

...Der Deutsche Dom...

Erbaut/Jahr & Stil:
 
* MARTIN GRÜNBERG
* Von 1701 bis 1708
* Barock

Die Bezeichnung "Dom" bezieht sich hier nicht auf die Kirche selbst, sondern auf die architektonische Form der Kuppelbauten. Der Deutsche Dom steht am südlichen Endes des berühmten Gendarmenmarktplatzes. Martin Grünberg entwickelte 1701-1708 aus dem Grundriss der Parochialkirche einen einzigartigen Zentralbau. Unter Friedrich dem Großen erhielt er einen Kuppelturm mit einer 7 m hohen vergoldeten Skulptur "Siegende Tugend" und eine Säulenvorhalle. 1881/82 wurde der Dom von Hude und Hennicke auf dem altem Grundriss umgebaut. Der Turmstumpf wurde im Westen entfernt und dem Außenbau der Domarchitektur angepasst.

Die Innengestaltung wurde von Carl von Gontard und Christian Unger 1780-85 vorgenommen. 1943 war die Kirche ausgebrannt und erst mehr als 50 Jahre nach ihrer Zerstörung im 2. Weltkrieg wurde erstmals die Außenfassade originalgetreu rekonstruiert. Das Innere zeigt bewusst die wechselhafte Geschichte des Gebäudes, sowie die Deutsche Geschichte. Seit Oktober 1996 ist der Deutsche Dom für die Öffentlichkeit wieder zugänglich. Nach dem Mauerfall wurde er wieder neu gestaltet, indem Kirchenraum und Turm miteinander verbunden wurden. Damit ist eines der beeindruckendsten Ensembles in Europa wiedererstanden. Im Deutschen Dom wurde heute der Verein für die Geschichte Berlins untergebracht.


6. Vom Plattenbau am Gendarmenmarkt zum Marx-Engels-Forum
Franziska Mälzer

.......auf dem Weg zum nächsten Gebäude hat Herr Wagner uns ein Arbeitsblatt gegeben wo wir herausfinden sollten was an einem Plattenbau für Beschädigungen zu sehen sind sowie welche Untergründe vorhanden sind und diese aufschreiben .......

  Toilette auf dem Gendarmenmarkt


 

 

Gendarmenmarkt  

 

 

 

 

 

 

 

.....als Nächstes sind wir dann Richtung Alexanderplatz gelaufen und am Mahnmahl der Bücherverbrennung im Jahre 1933 auf dem Bebel-Platz vorbei gekommen und haben entdeckt, dass in der Mitte des Platzes eine Glasplatte liegt und wenn man dort hinein sieht, sieht man einen Raum mit weißen, leeren Bücherregalen......

......einige Meter weiter sind wir am Marx-Engels-Forum vorbei gekommen im strömenden Regen.

Am S-Bahnhof Alexanderplatz verabschiedeten wir uns ganz durchnässt voneinander.

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   07.07.2007 23:55